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Sanierung Dachstuhl und Chordächer

sowie Errichtung eines neuen Kreuzes östlicher Dachfirst

Anlässlich der Sanierung der Chordächer wurde der Dombaumeister beim Studium historischen Bildmaterials gewahr, dass auf dem östlichen Ende des Dachfirstes ursprünglich ein Kreuz stand. Nach ausgiebigen Erörterungen entstand der Beschluss, der Wiesenkirche an dieser Stelle wieder ein Kreuz zu geben, in passender und neu gestalteter Form. Dank der großzügigen Spende eines heimischen Unternehmers und eines weiteren Mitgliedes des Dombauvereines konnte die Finanzierung sicher gestellt werden. Der Metallbauer Walter Schneider aus Schmallenberg erhielt den Auftrag zur Herstellung eines Bronze-Kreuzes. Das Kreuz wurde im Rahmen des Erntedankgottesdienstes, am 01. Oktober 2006, aufgestellt.

Einweihung Kinderfeldkirche

mit Sup. Manfred Selle

In der Restaurierung der Türme der Wiesenkirche fielen in der unteren Etage des Südturmes Steine an, die an sich Schutt darstellten, aber vielleicht zu kleinen Teilen für andere, mindere Zwecke noch nutzbar waren. Es entstand die Idee, daraus diese Feld-Kapelle als ein offenes Ensemble aus vielen solchen Steinen zu errichten.
Gruppen aus allen Bereichen der Gesellschaft bearbeiteten in der Werkstatt der Dombauhütte einzelne Steine. Mindestens wurde der Name oder ein Zeichen in den Stein gehauen. Aus diesen Bausteinen und aus weiteren, als Spende beigegebenen Materialien, wurde von 1999 - 2006 in freizeitlichem Engagement die Anlage errichtet.
Das Spektrum der Mitwirkenden umfasste Kindergärten, Schulen, Schützenvereine, Chöre, Freundeskreise ausländischer Mitbürger, Politiker und andere Personen der Öffentlichkeit, der Medien, der öffentlichen Verwaltung, Feuerwehr, Seniorenkreise, Familienkreise, Therapiegruppen, kirchliche Gruppen, Meisterschüler, etc.

Die Schirmherrschaft übernahmen die Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Ilse Brusis und Herr Dr. Michael Vesper.
Entwurfs- u. Projektverfasser sowie Leitung der Durchführung: Jürgen Prigl

Die Anlage steht auf einer Wiese neben dem Walpurgisheim im nördlichen Stadtgebiet von Soest. Sie ist öffentlich zugänglich vom Weslarner Weg aus, dort ist auch eine Bushaltestelle.

Start Bildungstournee durch Europas Kathedralen

Festredner Reinhold Messner

Eröffnung Grünsandsteinmuseum Soest

Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich zahlreiche Besucher eingefunden, um der Eröffnung des Soester Grünsandsteinmuseums durch Minister Oliver Wittke beizuwohnen.

Mit einer kleinen Verzögerung begann der Festakt der Eröffnung. Eingeleitet durch die Begrüßung durch den Bauherrn, Kirchbaumeister Jürgen Prigl, nahm der Landesminister für Bau und Verkehr, Oliver Wittke, die Eröffnung des Museums vor. Mit humorigen Worten wies er darauf hin, dass die finanzielle Unterstützung des Landes NRW und die Förderung durch die beteiligten Stiftungen allein nicht ausgereicht hätten, um so ein Projekt zu schultern. Ganz wichtig schätzte er daher die Anstrengungen des Westfälischen Dombauvereins und der Soester Bürger ein. Herr Dr. Ruthemeyer sprach als Bürgermeister der Stadt Soest danach seinen Dank für die Förderung aus und wies auf die große Bedeutung für den Fremdenverkehr und interessierter Besucher hin. Den Abschluss bildete eine kleine Andacht, die Herr Pfarrer Hendrik Mattenklodt hielt und dem Objekt den Segen spendete. Danach übergab der Bauherr den "einzigen" vorhandenen Schlüssel an Minister Wittke, der unter Beifall der Anwesenden die Museumstür aufschloss und die Einrichtung damit für die Öffentlichkeit frei gab.